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Fotodesign
Architektur Julian Salamon

Architekturfotografie

Architekturfotografie statt Gebäudefotografie


Mein Anspruch ist es die Architektur und nicht nur die Gebäude darzustellen. Alle Funktion des Entwurfes vom Architekten werden dazu von mir ausgearbeitet.

 

Fotografie als Reduktion

Die zweidimensionale Interpretation des umbauten Raumes

Ein Foto kann nie ein dreidimensionales Gebäude ganz darstellen. Ein Foto ist immer nur ein Ausschnitt, eine Reduktion. Das Foto ist die zweidimensionale Interpretation des umbauten Raumes. Durch diese Reduktion kann der Fotograf festlegen was mit dem Bild ausgesagt werden soll und den Entwurf des Architekten herausarbeiten.
Die dreidimensionale Erfahrung von Architektur kann durch ein Foto nicht ersetzt werden. Vielmehr ermöglicht eine gezielt eingesetzte Bildsprache den Betrachter zu leiten. Ein Foto kann dazu zusätzlich noch eine Geschichte erzählen und Stimmungen übermitteln.

Architektur Portraits

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Ein reduzierter Ausschnitt oder eine Abstrakte Aufnahme kann den Charakter eines Gebäude als Momentaufnahmen treffender beschreiben als eine Übersicht. Ich nenne diese großen Details auch gerne Architektur Portraits. Reduziert auf einen ausgewählten Ausschnitt können diese Bilder die Grundidee hinter dem Entwurf vermitteln.

Architektur im Kontext

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Fernsehturm Stuttgart

Architektur ist immer auf den Ort, den Kontext und die Umgebung bezogen. Ein Ziel meiner Arbeit ist es auch Bilder zu schaffen die diesen Ort darstellen. Um dies zu erreichen, kombiniere ich Techniken aus der Landschaftsfotografie mit der Architekturfotografie. Viele Herangehensweisen aus der Landschaftsfotografie lassen sich sehr gut mit der Architekturfotografie verbinden. Die Bilder, die dabei entstehen, erzählen oft wesentlich mehr, sie unterstreichen die abgebildete Architektur als Ganzes.

 



Schluss mit Hochglanz Architekturfotografie

Architektur ist nicht für schönes Wetter gemacht!

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LBBW Zentrale im Nebel

Die Meinung über ein gelungenes Architekturfoto ist oft erstaunlich konservativ. Blauer Himmel, Schönwetterwolken und eine grüne Weise bilden vermeintlich die perfekte Umgebung für ein Architekturfoto. Architektur ist aber nicht für schönes Wetter, und auch leider nicht für Fotografen, gemacht. Auch entsteht Architektur nie auf der grünen Wiese.
Für authentische Architektur Fotos Bedarfs es mitunter auch Nebel, Regen oder einen grauen Tag. Wie bereits beschrieben, dürfen die Menschen auf den Bildern dabei nicht fehlen. Konservative menschenleere Hochglanz Architektur Bilder werden viel zu oft verwendet. In einer Medienlandschaft, in der zunehmend anhand von Bildern kommuniziert wird, gleichen sich solche Bilder wie eines dem anderen und wirken leer und ohne Aussage. Gerade bei herausragenden Bildern geht es immer auch um Stimmungen und Emotionen. Am allerwichtigsten dabei ist, dass das Bild eine funktionierende Geschichte erzählt. Eine Architektur Aufnahmen z.B. bei Nebel fällt dann besonders auf. Gerade Nebel kann ein Gebäude klar freistellen. Ohne zweifel ist nicht jedes Wetter für jedes Gebäude geeignet. Deswegen ist nicht nur Licht und Schatten präzise bei meiner Arbeitsweise abgestimmt, sondern auch viele weitere Faktoren. Hier gibt es weitere Parallelen zu der Landschaftsfotografie. Ein Landschaftsfoto fängt erst an zu leben und bekommt eine Aussage, wenn Wetter, Licht, Jahreszeit,Stimmung und die Geschichte des Ortes aufeinander abgestimmt sind.

 


Arbeitstechniken

Großformattechnik und Panoramatechnik in der Architekturfotografie

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Kunstmuseum Stuttgart

Ich verwende unterschiedlichste Techniken, abgestimmt auf die Bildaussage. Neben der traditionellen Verwendung einer Fachkamera sowie Tilt- und Shift Optiken setze ich auch Techniken aus der Landschaftsfotografie ein.
Besonders gerne verwende ich dabei breite Formate. Ich empfand schon immer das engere Seitenverhältnis der großen Formate als eine Beschränkung. Das Kleinbildformat 3zu2 ist z.b. wesentlich breiter. Mit der Technik aus der Landschaftsfotografie lassen sich, auch bei den größen Aufnahmeformaten, sehr viel breitere Formate realisieren (Panorama Aufnahmen). Diese breiten Formate entsprechen auch eher dem, wie wir Menschen die Welt wahrnehmen. Sehr gerne setze ich diese breiten Formate ein um eine funktionierendes Bild zu komponieren, das eine Geschichte erzählt.

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Vitra Design Museum

Erweiterter Bildwinkel

Panoramatechnik in der Architekturfotografiel

Durch die Möglichkeit sehr weite Bildwinkel, mit Hilfe der Panoramatechnik aufzunehmen, ergeben sich neue Möglichkeiten für die Bildsprache. Ein Bild funktioniert dann auch ohne die klassisch Regeln der Architekturfotografie mit klaren Fluchten und geraden Linien. Letzteres ist ohnehin nur eine erlernte Methode Bilder zu lesen. Mitunter ist es gar nicht möglich, mit klassischen Methoden, ein Gebäude so aufzunehmen, wie es am ehesten der Wahrnehmung vor Ort entspricht. Extreme Weitwinkelaufnahme weisen dann zwar gerade Kanten auf, wirken aber nicht selten zu verzerrt.

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Für dieses Bild war nur sehr wenig Platz vorhanden. Selbst der Einsatz von einem extremen Weitwinkel lässt das Gebäude nicht adäquat abbilden. Bei einem noch größerem Weitwinkel sind die Seiten zu stark verzehrt. Mit Hilfe der Panoramatechnik und einer anderen Projektion lässt sich aber dennoch das gesamte Gebäude so abbilden wie es auch vor Ort wahrgenommen wird. Möglich wird diese durch die freie Wahl der Projektionsart in der Panoramafotografie.



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Landtag Stuttgart

Schwarzweiß

Monochrome Architekturfotografie

Sehr gerne verwende ich auch die Schwarzweiß Technik. In Schwarzweiß lassen sich, durch die Reduktion der Farben, die Funktionen eines Gebäudes mitunter sehr viel präziser darstellen. Der Entwurf wird dabei oft noch einmal deutlicher dargestellt.

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Infrarot Aufnahmen Villa F


Neue Trends Architekturfotografie

Im Bereich der Architektur Visualisierungen verändert sich in letzter Zeit einiges. Viele kameraeigene Fehler, die in der klassische Architekturfotografie stets, teilweise mit viel Aufwand, vermieden werden, werden in Visualisierungen bewusst nachgebaut. Stürzende Linien, Lensflares, Vigentierunge u.s.w. sind ein beliebtes Mittel ein Bild stimmig und verständlich zu machen, weil es dem entspricht, wie wir über viele Jahre gelernt haben Bilder, ganz so wie eine Sprache, zu lesen. So wie die Sprache ist die Bildsprache ebenfalls in Veränderung. Mit Fotos zu kommunizieren ist eine kulturell erlernte Fähigkeit. Ich probiere und experimentier gerne mit neuen Techniken. Ich beschäftige mich intensiv damit wie Bilder funktionieren. HDR Aufnahmen entsprechen zwar eher dem wie wir die Welt wahrnehmen, wirken aber als Foto eher befremdlich. Dies ist sicherlich ein Grund warum diese Technik so große Beliebtheit in der Werbung findet, durch den Einsatz von HDR denkt sich der Betrachter näher an der Realität zu wähnen. Schwarzweißaufnahmen zum Beispiel hingegen versteht jeder, obwohl niemand in Schwarzweiß sieht. Die Fotografen aus den 20er Jahren haben häufig mit Panchromatischen Filmen gearbeitet die auch für Infrarot Licht empfindlich sind. Auch wenn diese Filme leider nicht mehr verfügbar sind, mit einer umgebauten Digital Kamera kann ich diese Bilddarstellung, wenn genügend Infrarot Licht vorhanden ist, wieder einsetzen. Dazu orientiere ich mich an den Fotografengenies dieser Zeit wie etwa Julius Shulman

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Infrarot Aufnahmen Villa F

Ausgewählte Serien

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Architekturfotografie Schwarzweiß

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